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Geschichte Planitz
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Georg Heinrich Wolf von Arnim (1800–1855) fand 1828 seine Brüder mit 166.503 Talern ab und übernahm die alleinige Planitzer Herrschaft mit Voigtsgrün und Irfersgrün, ab 1835 auch das dazugehörige Steinkohlenrevier. Mit der beginnenden Industrialisierung begann auch in Planitz, bedingt durch den Steinkohlenbergbau, ein ungeahnter Aufschwung. Der weitsichtige und tatkräftige Königlich-Sächsische Kammerherr förderte den Steinkohlenbergbau und die heimische Industrie. Die Gründung der Königin-Marien-Hütte Cainsdorf geht auf seine Initiative zurück. Die Einwohnerzahlen stiegen schnell von 883 (1834) auf 7.505 (1871). Das Lebenswerk des verdienstvollen, tatkräftigen und viel zu früh verstorbenen Mannes wurde von dessen zweiten Ehefrau Isolda Bernhardine Emilie Clementine von Arnim (1821–1880), geborene Gräfin zur Lippe-Weißenfeld, weitergeführt. Bekannt wurde sie durch ihr Engagement bei der Choleraepidemie, die 1866 in Planitz von 593 Erkrankten 283 Tote forderte. Isolde von Arnim ließ deshalb im Gedenken an diese Epidemie auf dem Friedhof ein Kreuz aufstellen. Sie förderte die Auspfarrung von Cainsdorf und den Bau der Cainsdorfer und der Lukaskirche. Isolde von Arnim stand bei ihren Untergebenen und Planitzer Einwohnern in großem Ansehen und war außerordentlich beliebt. 



 

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