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Geschichte Planitz
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Der Phase eines kurzen wirtschaftlichen Aufschwunges folgte die Weltwirtschaftskrise, während der bei schlechter sozialer Absicherung eine hohe Arbeitslosigkeit (zeitweilig 3300 Arbeitssuchende) bestand. Die Menschen suchten und fanden einen schlechten Ausweg – sie stimmten gegen die demokratische Republik und für die links- und rechtsradikalen Parteien, von denen sie sich Lösungen erhofften, aber nicht erhielten. Der Nationalsozialismus kam an die Macht. Auch in Planitz kam es zu Übergriffen der SA und zur Anwendung von Gewalt gegen KPD-, SPD- und Gewerkschaftsfunktionäre.

Ende des Jahres 1933 wurde die Herrschaft Planitz geteilt. Der Planitzer Teil mit Schloss und Parkanlage ging für 100.000 Reichsmark an die Planitzer Sparkasse. Im März 1935 wurde das Schloss, nach einem Umbau, zum Rathaus umfunktioniert, in dem auch die Sparkasse unterkam.

Die Schmiedegasse wurde 1937 neu befestigt und mit Treppen versehen. Früher hatte sie den Pferdefuhrwerken als Zufahrt zum Schloss gedient und dabei durch das Bremsen der Wagen im Lauf der Zeit tiefe Fahrspuren hinterlassen. Auch der sogenannte Gemeinschaftsbrunnen (am Weg zum Strandbad) wurde in dieser Zeit angelegt.

Per 1. April 1939 wurden Teile von Bockwa und der Cainsdorfer Bahnhof zu Planitz eingemeindet. Die Stadt wurde damit recht und schlecht an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen, wenn man von dem Anschluss vom Zwickauer Hauptbahnhof zum Planitzer Bahnhof (in der Nähe der heutigen Breithauptstraße) für Gütertransporte einmal absieht. Die Freude währte nur kurz, denn am 1. Januar 1944 wurde Planitz nach Zwickau eingemeindet. Mit diesem Eingemeindungsakt erreichte Zwickau den wichtigen Status einer Großstadt.



 

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