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Am 19. März 1945 warfen amerikanische Langstreckenflugzeuge bei einem Angriff auf die Stadt auch in Planitz Bomben ab. Häuser in der Äußeren Zwickauer Straße, Bergstraße, Ebersbrunner Straße, Marktstraße (Edisonstraße), Clausewitzstraße (Eduard-Soermus-Straße), Koloniestraße (Erich-Mühsam-Straße), Weddigenstraße (Ernst-Grube-Straße), Hohe Straße (Freiheitsstraße), Gabelsberger Straße, Vogtländische Straße (Lengenfelder Straße), Heinrich-, Post-, Richard- und Martin-Mutschmann-Straße (Röntgenstraße) wurden getroffen. Planitz hatte bei diesem Luftangriff 78 Tote, 25 zerstörte Häuser und zahlreiche Schäden zu beklagen.

Am 17. April 1945 besetzten amerikanische Einheiten der 6. US-Armee auch Planitz. Sie wurden am 1. Juli gemäß Jaltaer Vertrag von sowjetischen Truppen abgelöst. Im Schloss waren kurzzeitig etwa 60 Sowjetsoldaten kaserniert. Nach deren Abzug sollte das Schloss kulturell genutzt werden. In der als Theatersaal eingerichteten Tenne weihte man am 10. Juli 1946 die „Planitzer Volkskunstbühne“ ein. Das Laientheater, das Bunte Abende gestaltete, entwickelte sich zu einem Berufstheater („Schloßparktheater Planitz“), löste sich aber um 1950 wieder auf. Etwa ab 1948 diente das Schloss zeitweilig als Unterkunft für Wismutarbeiter, bevor 1955 darin eine Schule der Deutschen Volkspolizei untergebracht wurde.

Am 30. März 1952 nahm die neugebaute Poliklinik an der Grenze zwischen Ober- und Niederplanitz ihren Dienst auf. Damit verbesserten sich die medizinischen Bedingungen für die Einwohner beträchtlich.



 

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